Micro-Epsilon: Ortenburger HighTech- Zentrum mit Blick für die Zukunft – Besuch von MdL Roos

Presse

Regional verankert, Global vermarktet
SPD-MdL Bernhard Roos, der im bayerischen Landtag im Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie sitzt, liegt sehr viel daran, die Betriebe seines Betreuungsgebietes Stadt und Landkreis Passau, Landkreis Freyung-Grafenau, Landkreis Rottal-Inn direkt vor Ort zu kennen, denn nur so „kann man erfahren, wo der Schuh drückt und dann als Politiker im Sinne des Gemeinwohls handeln“. So war der Abgeordnete in Begleitung örtlicher Sozialdemokraten zu einer Besichtigung der Firma Micro-Epsilon nach Ortenburg gekommen. Firmenchef, Dipl.-Ing. Karl Wisspeintner informierte den MdL über den Werdegang, die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung, und über die Zukunftsstrategien des Unternehmens.

Micro-Epsilon startete 1976 als kleine Firma, spezialisiert auf Dehnungsmeßstreifen für amerikanischen Sensoren. Nach und nach habe man den Aufbau der Produktion im Bereich Anwendungselektronik vorangetrieben. Heute sei Micro-Epsilon ein Spitzenunternehmen auf dem Gebiet der Wege-Sensorik und Marktführer im Bereich der sogenannten „Waver-Lithographie-Systeme“, wo Messungen im Pico-Meter-Bereich durchgeführt würden, mit einem Trend zu immer kleineren, schnelleren, günstigeren Chips. Aktiv ist man auch bei Glasfaser, Supraleitung, Nanotechnologie sowie der Gen- und Wasserstofftechnologie. Die Bereiche Elektronik bzw. Mechatronik würden ebenfalls vorangetrieben.

Wie Wisspeintner weiter ausführte, rekrutiert sich die Kundschaft von Micro-Epsilon hauptsächlich aus dem Forschungsabteilungen von Firmen. Ebenso zum Kundenstamm gehören Maschinenbaufirmen und das Fraunhofer-Institut. Micro-Epsilon ist weltweit aufgestellt mit Märkten in Europa, Nordamerika, Südostasien. Produkte werden z.B. in den USA, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz, und in China vertrieben.
In Ortenburg aber, so betonte der Firmenchef, sei man mit 186 Mitarbeitern fest verankert. Karl Wisspeintner selbst bezeichnete den Firmensitz in Ortenburg als „kleines Fraunhoferinstitut“, da dort nicht nur elektromagnetische Sensoren in Kleinserien und Prototypen hergestellt, sondern auch Software-Programme bzw. Systeme entwickelt werden. Aktuell, so Wisspeintner stolz, würden am Standort Ortenburg 200 aktive Entwicklungsprojekte vorangetrieben.

Zur Wirtschaftslage des Unternehmens führte Wisspeintner noch aus, dass es bereits wieder ein Plus bei den Auftragseingängen gebe. Immer schon habe man auf ein Wachstum des Unternehmens aus eigener Kraft gesetzt – das Durchschnittswachstum von Micro-Epsilon liegt jährlich bei 16% - und auf firmenbezogenes wie soziales Denken Wert gelegt. Dazu würden die sechs Unternehmensleitlinien – Wollen, Dienen, Danken, Leistung, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit – sowohl von Arbeitgeber als auch Arbeitnehmerseite her umgesetzt. Dank des Mittels der Kurzarbeit habe man während der Wirtschaftskrise auch niemanden entlassen müssen. Dies zu hören freute den sich für Arbeitnehmer-Rechte einsetzenden früheren Gewerkschafter Roos, der sich beim anschließenden Rundgang durch das Unternehmen von dessen Leistungsfähigkeit überzeugen konnte, die, wie der MdL meinte, „nicht zuletzt den Mitarbeitern zu verdanken ist“.

 
 

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