
Rektor T. Lemberger (l.) begrüßte MdL Bernhard Roos gemeinsam mit Konrektor W. Zehetmair (r.) an „seiner“ Schule
Erfolgreiches Lernen in ruhiger Atmosphäre: dafür kann die Ortenburger Grund- und Hauptschule ein Garant sein, welche der Landtagsabgeordnete Bernhard Roos besuchte. Er wurde von Rektor Thomas Lemberger und Konrektor Wolfgang Zehetmair durch das Gebäude geführt.
Dabei wurde schnell deutlich, dass es den Grund- und Hauptschülern in Ortenburg gut geht. Zum einen liegt die frisch energetisch sanierte Schule abseits vom Straßenlärm malerisch eingebettet in die Natur, was der Konzentrationsfähigkeit der Schüler zuträglich ist. Zum anderen bietet das stattliche Schulgebäude genügend Platz zum Lernen, zu Sport und Spiel, und zu anderen Veranstaltungen. Rektor Thomas Lemberger konnte beim Rundgang dem MdL kinderfreundlich ausgestattete Klassenzimmer, renovierte Turnhallen, eine moderne Schulküche, die Nachmittagsbetreuung für die Grund- und Hauptschule, sowie zahlreiche Spiel- und Freizeiteinrichtungen präsentieren. Wie der Rektor erklärte, sei dieses Angebot im Rahmen der an der Schule umgesetzten Ganztagsbetreuung unumgänglich. Stolz waren die beiden Schulleiter auch auf die familiäre Atmosphäre an ihrer Schule. Denn, so betonten beide, bei einer Schülerzahl von 260 bis 300 Schülern sei das Entstehen einer Schulfamilie eben noch gewährleistet und es sei noch möglich, jeden Schüler persönlich zu kennen. Dies konnte auch die Schulsozialpädagogin Melanie Fromm bestätigen, die sich um die Sorgen und Nöte der Schülerinnen und Schüler vor Ort kümmert.
Beim anschließenden Gespräch zwischen Rektor, Konrektor und Landtagsabgeordnetem stellte SPD-MdL Roos das neue Bildungskonzept seiner Partei vor. Die Sozialdemokraten wollen längeres gemeinsames Lernen verwirklichen und dazu die getrennten Schulniveaus an einem Schulstandort integrieren. Die Kinder sollen in Zukunft sehr viel individueller gefördert werden.
Auch das Thema „Inklusion“ kam zur Sprache. Die von der UN geforderte Inklusion besagt, dass Menschen mit Behinderung die gleichen Bildungs- und Arbeitsmarkts Chancen haben müssen wie Menschen ohne Behinderung. Wie MdL Roos den beiden Rektoren mitteilte, sei die Umsetzung des Inklusionsgedankens sowohl im EU-Parlament als auch im Bundestag als auch im Bayerischen Landtag bereits beschlossene Sache, Uneinigkeit bestünde lediglich noch über das Tempo der Durchführung. Somit kämen neue Herausforderungen auf die Schulen zu, meinte der Abgeordnete.