Bayern: Trauriger Platz 2 in der Staubilanz

Veröffentlicht am 31.01.2018 in Presse

MdL Roos: A3 dringend entlasten!

Die alljährliche Staubilanz des ADAC bringt auch 2017 kaum Besserung: Bayern sichert sich erneut den traurigen zweiten Platz mit 282.707 Staukilometern. Mehr Staukilometer zählt Nordrhein-Westfalen mit 454.907 km. MdL Roos sieht dringenden Handlungsbedarf: „Wir müssen unsere Autobahnen insgesamt entlasten. Das ist schon alleine ein Kostenfaktor.“ So hat bereits eine parlamentarische Anfrage von Fraktionschef Markus Rinderspacher im Sommer 2017 ergeben, dass die Staukosten in Bayern innerhalb von drei Jahren um 180 Prozent gestiegen sind – nämlich von 82 Millionen in 2013 auf 230 Millionen Euro in 2016.Als zentralen Lösungspunkt sieht Roos die Verlagerung des Güterverkehrs auf Wasserstraße und Schiene. „Der Konsum wird nicht abnehmen, sondern tendenziell steigen – das hat auch Auswirkungen auf die Massen an LKW auf unseren Straßen. Dafür sind diese aber nicht ausgelegt.“ Im Falle eines Staus befürwortet Roos zudem die flexible Verkehrsführung mit vorübergehender Standstreifennutzung.

Akut sei die Situation auf der Bundesautobahn A3. Der ADAC bezeichnet gerade den Streckenabschnitt Passau-Linz als den „am meisten von Stau betroffenen Streckenabschnitt“. Roos dazu: „Wir müssen Suben für Grenzkontrollen wieder in den Blick nehmen, um die permanenten Staus bei der Einreise nach Deutschland zu reduzieren.“ Entlastung fordert er außerdem für das Deggendorfer Kreuz.

Abschließend betont Roos erneut, wie wichtig die Aufnahme des sechsspurigen Ausbaus der A3 in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 und die parallele Fortsetzung der Autobahnsanierung in Niederbayern sind.