Höhere Bußgelder für Smartphone-Junkies am Steuer

Veröffentlicht am 10.10.2017 in Presse

MdL Roos befürwortet erneute Verschärfung der Strafen

Das Smartphone nimmt im alltäglichen Leben eine stetig wachsende Rolle ein. Längst ist es nicht nur ein mobiles Telefon, sondern ein Kommunikationsmittel, Terminkalender, Notizzettel und eine portable Spielkonsole – ein kleiner Computer also. Zu oft vergessen wir dabei die Gefahr, die von den teilweise gar nicht mehr so handlichen Geräten ausgeht. Schnell eine Nachricht unterwegs lesen, immer up-to-date sein - und das sogar am Steuer. Um Menschen verstärkt zu sensibilisieren gibt es zahlreiche internationale Werbekampagnen und Bußgelder in Höhe von 60 Euro plus einem Punkt in Flensburg. Diese Bußgelder sollen nun – geht es nach dem zweitgrößten Autoclub Deutschlands, dem Autoclub Europa – erneut angehoben werden. MdL Bernhard Roos befürwortet als verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion den Vorstoß. „Warnungen helfen nur bedingt. Wenn es aber teuer wird, denken die Menschen zwei Mal darüber nach, ob sie das Smartphone benutzen.“, so der Abgeordnete. „Kein Anruf und keine Mitteilung ist so wichtig, das eigene Leben und das von anderen zu gefährden. Die meisten Anrufe können warten bis man am Zielort angekommen ist. Und wenn nicht, fährt man kurz zur Seite und stellt den Motor ab.“ Mit der Anhebung der Bußgelder müssen aber auch Kontrollen und Aufklärung verstärkt werden, meint Roos. Denn: „Höhere Strafen fruchten nur, wenn Sie auch verhängt werden.“, so der Abgeordnete abschließend.