Integrationsklima bleibt positiv

Veröffentlicht am 26.09.2018 in Presse

MdL Roos: „Integrationsbemühungen nicht schleifen lassen“

Das Integrationsklima in Deutschland bleibt weitestgehend stabil und positiv. Lediglich Menschen ohne Migrationshintergrund nehmen das Integrationsklima geringfügig schlechter wahr. Das offenbarte das aktuelle Integrationsbarometer des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). MdL Bernhard Roos zeigt sich erfreut über dieses Ergebnis: „Trotz der aufgeheizten Stimmung hat unsere Willkommenskultur überlebt!“
Dennoch gebe es in Sachen Integration noch einiges zu tun. So stellt sich die CSU-Regierung immer noch quer bei der Umsetzung der 3+2-Regelung (3 Jahre Ausbildung und 2 Jahre Anschlussbeschäftigung auch bei abgelehntem Asylantrag). „Diese Regelung trägt zur Integration durch Arbeit bei, wirkt dem Fachkräftemangel entgegen und hilft auf der anderen Seite beim Wiederaufbau in den Krisengebieten.“, erklärt Roos mit Unverständnis für die Haltung der schwarzen Mehrheitsregierung.

Darüber hinaus müssen Ankommende gefordert, aber auch gefördert werden. Als „integrationsfeindlich“ bezeichnet der Sozialdemokrat die gängigen Massenunterkünfte. „Es sollte jedem einleuchten, dass in solchen Unterkünften Aggressionen schnell hochkochen können. Das ist eine enorme Belastung für Einheimische und Neuankömmlinge!“, argumentiert Roos. Um Menschen ohne Migrationshintergrund ein stärkeres Gefühl von Sicherheit zu geben, müsse die Regierung Straftäter unter den Migranten sofort abschieben.

Das SVR-Integrationsbarometer wird in einem Zyklus von zwei Jahren erhoben und gibt das Integrationsklima in Deutschland wider. Für die aktuelle Erhebung wurden mehr als 9.000 Menschen im Bundesgebiet befragt, zwei Drittel davon mit Migrationshintergrund. https://www.svr-migration.de/publikationen/IB2018/