16.07.2018 in Presse

Die vier Säulen der Bayerischen Grenzpolizei

 

MdL Roos zu Besuch bei der neuen GPI in Passau

In einem offenen Gespräch mit dem Leiter der Direktion der Bayerischen Grenzpolizei (GPD), Alois Mannichl, und dessen Kollegen Robert Anderl und Stefan Steinleitner hat sich MdL Bernhard Roos (SPD) im Rahmen des Polizeitages der SPD-Landtagsfraktion über die Funktions- und Einsatzbereiche der Bayerischen Grenzpolizei informiert. Mit dabei: Stephan Maier, stellvertretender Vorsitzender der Bezirksgruppe Niederbayern der Gewerkschaft der Polizei, Siegfried Kapfer, Passauer Stadtrat und Vorstandsmitglied der Deutschen Polizeigewerkschaft, Josef Hagengruber, stellvertretender Bezirksvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft sowie die SPD-Mitglieder Eric Tylkowski und Georg Mitterbauer.

Alois Mannichl war es ein sichtliches Anliegen, Bedenken bezüglich der künftigen Arbeit der Bayerischen Grenzpolizei auszuräumen. Im Fokus lägen die Stärkung der sichtbaren Präsenz im Sinne von uniformierten Streifen im Grenzgebiet sowie die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität und der illegalen Migration. „Während die Schleierfahndung nach wie vor eine tragende Säule darstellt, besteht die Arbeit der Grenzpolizei künftig insgesamt aus vier Säulen.“, erklärt der Direktionsleiter. Die weiteren Säulen stellen die uniformierte Komponente, die technisch unterstützende Fahndung sowie die Grenzkontrollkoordination dar. Vor allem die technische Komponente führte Mannichl konkreter aus. So verfüge jeder Streifenwagen über die neueste Technik – von Notebooks, die das KFZ zu einem rollenden Büro erweitern, über automatische Fingerabdrucksysteme bis hin zu Smartphones mit polizeilichem Messenger-Dienst zum sicheren und schnellen Austausch von Nachrichten und Fahndungsmeldungen. Zudem seien Drohnen das Mittel von morgen, das derzeit bei zwei Dienststellen (GPI Piding und Waidhaus) im Rahmen eines Pilotversuchs erprobt wird.
 

10.07.2018 in Presse

Mit Feuereifer zu neuem Ausbildungsberuf

 

Bernhard Roos (SPD) und Dr. Christof Prechtl (vbw) zu Besuch bei Knaus Tabbert

Die Anzahl an Berufen verdichten und Berufe ohne branchenübergreifende Kompetenzen (sog. Monoberufe) abschaffen – so soll laut Politik die Attraktivität von Ausbildungsberufen gestärkt werden. Eine Gegenbewegung formiert sich seit einiger Zeit in Jandelsbrunn: Knaus Tabbert, der Hersteller von Caravan- und Freizeitmobilen, möchte gemeinsam mit dem Caravaning Industrie Verband (CIVD) sowie Kooperationspartnern und Branchenunternehmen einen neuen Ausbildungsberuf etablieren. Im Gespräch mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Bernhard Roos und dem Leiter der Abteilung Bildung und Integration des Verbands der Bayerischen Wirtschaft (vbw) Dr. Christof Prechtl haben die Initiatoren ihre aktuellen Pläne vorgestellt und diskutiert.

Geschäftsführer Werner Vaterl, Betriebsratsvorsitzender Anton Autengruber und Leiter der Aus- und Weiterbildung Johannes Haidn zeigten sich dankbar für die Gelegenheit, die Chancen für den neuen Ausbildungsberuf zu eruieren. Nach einem kurzen Überblick über die Firmengeschichte und die aktuellen Umsatz- und Verkaufszahlen durch Geschäftsführer Werner Vaterl erörterte Johannes Haidn die Pläne für das neue Berufsbild: „Alle Kompetenzen aus Produktion und Handel, die für das intensive Verständnis für Caravan- und Freizeitmobile nötig sind, werden in einer dreijährigen Ausbildung kombiniert.“ Roos gab zu bedenken, dass ein neuer Ausbildungsberuf möglichst breit aufgestellt werden muss, um anerkannt zu werden. „Eine Ausbildung muss auch in anderen Branchen verwertbar sein. Wer drei Jahre in die Ausbildung investiert, will sich bei einem Umzug oder Branchenwechsel nicht neu orientieren müssen.“, so der SPD-Abgeordnete. Haidn erklärt: „Die Azubis könnten ebenso bei anderen Sonderfahrzeugen im Rettungswesen, Feuerwehr oder weiteren Sonderaufbauten eingesetzt werden.“

Vorerst sei es wichtig – so Werner Vaterl – eine breite Basis aufzubauen: „Je mehr Vorarbeit wir leisten, desto einfacher ist es für die Kommission in Berlin zu entscheiden. Am schlimmsten wäre es für uns, in eine Endlosschleife zu verfallen, weil Unterlagen fehlen.“ Um dem vorzubeugen, bot MdL Bernhard Roos an, ein weiteres Gespräch mit IG-Metall-Kollegen Reinhard Böckl zu initiieren, der aus gesundheitlichen Gründen verhindert war und der versiert in den Abläufen und Bestimmungen bei der Gründung eines neuen Berufsbildes sei.

Um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, bildet Knaus Tabbert seine Fachkräfte selbst aus. Aktuell beschäftigt das Unternehmen Knaus Tabbert 60 Auszubildende. Der neue Ausbildungsberuf soll im Kampf gegen den Fachkräftemangel helfen und so insbesondere im Handel oder in Servicewerkstätten kompetente Mitarbeiter etablieren.

03.07.2018 in Presse

„Künstliche Intelligenz sollte man nicht unterschätzen“

 

Professor Rehbein, Lehrstuhlinhaber für Digital Humanities der Universität Passau im Gespräch mit MdL Roos

Professor Malte Rehbein begrüßte MdL Roos an seinem Lehrstuhl im Hans-Kapfinger-Gebäude in der Passauer Innenstadt und stellte sein wissenschaftliches Forschungsgebiet vor: „Ich kombiniere in meiner Arbeit Geisteswissenschaften und Informatik.“

  


Rehbein interessierte sich schon früh für Informatik, studierte aber Geschichtswissenschaften und Mathematik erstmal separat, da die Kombination damals noch in den Kinderschuhen steckte. Als wissenschaftliche Hilfskraft am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen beschäftigte er sich mit historischer Fachinformatik, was schlussendlich zu seiner Profession wurde. Das Ziel der „Digital Humanities“ liegt in der Frage, inwiefern Technik die Geisteswissenschaften unterstützen kann. Dabei spielt bei der Geschichtswissenschaft die Digitalisierung historischer Schriften und Artefakte eine große Rolle. Dafür ist am Lehrstuhl ein eigenes Labor eingerichtet, in welchem neueste Technik von Studenten und Wissenschaftlern zur digitalen Erschließung genutzt wird.

03.07.2018 in Presse

Kinder mit Migrationshintergrund an Grundschulen

 

MdL Roos: Mittel für Lehrerfortbildungen erhöhen

Während sich die Bundespolitik mit der Frage nach Abschiebezentren an der deutsch-österreichischen Grenze beschäftigt, stellt sich MdL Bernhard Roos die Frage nach der aktuellen Situation an Grundschulen. Eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion liefert Grund zur Sorge um die Bildungsqualität für Menschen mit Migrationshintergrund.

Innerhalb von drei Jahren hat sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund an Grundschulen im Landkreis Freyung-Grafenau mehr als verdoppelt – von 66 im Schuljahr 2013/2014 auf 135 im Schuljahr 2016/2017. Im Landkreis Passau waren es 341 im Schuljahr 2013/2014 und 690 im Schuljahr 2016/2017. Für den Landkreis Rottal-Inn meldet der Abgeordnete eine Steigerung um mehr als die Hälfte - von 421 im Schuljahr 2013/2014 auf 658 im Schuljahr 2016/17. Vor allem aus Ländern wie Afghanistan, Irak und Syrien stammen immer mehr Kinder. Roos freut sich über den Zuwachs an Kulturen, gibt aber zu bedenken, dass hier besonderer Förderbedarf besteht. Kurse für Deutsch als Zweitsprache seien zwingend erforderlich und dafür brauche es ausgebildete Lehrkräfte. „Der Staat muss die Fördermittel in diesem Bereich deutlich erhöhen.“, fordert der SPD-Politiker. Nur so könne die Integration der jungen Menschen nachhaltig funktionieren.

02.07.2018 in Presse

Mangelnde Digitalisierung an Schulen

 

MdL Roos: Schulen zukunftsfähig machen!

Nicht weniger als 100 Mbit/s sollte die Internetgeschwindigkeit in Schulen idealerweise betragen – so die Empfehlung des Bildungsministeriums in seinem Positionspapier 2017. Diese Anforderung erfüllen derzeit gerade einmal 2,4 Prozent der staatlichen und städtischen Schulen in Niederbayern (Bayern: 3,6 Prozent). Das geht aus einer Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor. Der Passauer Abgeordnete Bernhard Roos sieht darin ein klares Indiz für den mangelhaften Breitbandausbau in Bayern und für die fehlende Bildung hinsichtlich Digitalisierung.
Fast drei Viertel der niederbayerischen Schulen müssen mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von maximal 16 Mbit/s Vorlieb nehmen, etwa ein Viertel sogar mit einer Geschwindigkeit von unter 9 Mbit/s. „Das ist inakzeptabel!“, kritisiert MdL Roos, „Schlechte Internetverbindungen erschweren Lehrerinnen und Lehrern die Nutzung von digitaler Hilfs- und Verwaltungssoftware, wie beispielsweise die mebis-Mediathek. Gleichzeitig können Schülerinnen und Schüler nicht schon in frühen Jahren den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet erlernen.“ Roos sieht hier die Staatsregierung in der Pflicht, für entsprechende Bandbreiten zu sorgen und Anträge von Kommunen rascher zu bearbeiten.

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